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Qualitätsprüfung · aktualisiert am 19.09.2026

Welche Qualität hat das fertige Fahrzeugvideo?

Zwei Fragen gehören zusammen: Ist die Datei sauber, und zeigt sie das Fahrzeug richtig? Eine hohe Auflösung beantwortet nur einen kleinen Teil davon. Eine scharfe, aber erfundene Felge bleibt eine falsche Darstellung.

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Für die Praxis

Drei Stellen im vorhandenen Film gezielt prüfen

Diese Standbilder stammen aus dem 10,5-Sekunden-Seat-Arona-Beispiel dieser Website. Sie zeigen, welche Bereiche du bei deinem eigenen Clip gegen die Originalfotos prüfst. Lege für jede Stelle das passende Originalfoto zum Vergleich daneben.

Front und Vorderrad im vorhandenen Seat-Arona-Beispielclip
0:00 · Front, Scheinwerfer und Rad. Diese Bereiche mit den Originalfotos abgleichen.
Heckleuchte und Heck des Seat Arona im Beispielclip
0:08 · Heck und Leuchte. Form, Schriftzüge und Übergänge kontrollieren.
Lenkrad und Cockpit im vorhandenen Seat-Arona-Clip
0:10 · Lenkrad und Cockpit. Auf Ausstattung, Anzeigen und Verformungen achten.

Eigene Befunde mit Zeitcode dokumentieren

Prüfe zuerst das ganze Video und danach auffällige Einzelstellen. Bei deinem Auftrag gehört jeweils das tatsächliche Original desselben Fahrzeugs daneben. Den Beispielclip mit Szenentasten kannst du direkt abspielen.

Prüfe die finale Datei und den tatsächlichen Upload.

Beurteile Fahrzeugdetails und Texte zunächst in der gelieferten Datei. Kontrolliere anschließend im Zielkanal, ob Beschnitt, Bedienelemente oder Verarbeitung beim Upload wichtige Inhalte verändern oder verdecken.

Dateiformat und vereinbarter Umfang

Der auf unserer Website beschriebene Standard ist ein vertikaler Trailer in 1080 × 1920 Pixeln, 9:16, als MP4. Format A ist als 20-Sekunden-Trailer beschrieben. Den Umfang zusätzlicher Szenen und besondere Exportanforderungen klärst du vor dem Auftrag.

Auflösung, Seitenverhältnis, Codec, Bildrate und Dateigröße sind unterschiedliche Eigenschaften. Die tatsächlich gelieferten Werte lassen sich an der Datei prüfen. Aus einer Dateiendung oder einer pauschalen Größenangabe lässt sich nicht ableiten, dass jede Plattform die Datei unverändert übernimmt.

Eine größere Exportauflösung allein macht ein unscharfes Ausgangsfoto nicht zu einer detailgetreuen Neuaufnahme. Sonderformate oder eine höhere Auflösung sollten ausdrücklich vereinbart werden, statt sie aus einer allgemeinen Qualitätsbeschreibung abzuleiten.

Sechs Kontrollen vor der Verwendung

01 · Fahrzeugtreue

Passt jedes Detail?

Modell, Farbe, Felgen, Spiegel, Scheinwerfer, Embleme und Innenraum mit den Originalfotos abgleichen. Keine Szene verwenden, die eine nicht vorhandene Ausstattung ergänzt.

02 · Schriften und Angaben

Sind Texte richtig und lesbar?

Preis, Kilometerstand und Ausstattung nur mit bestätigten Werten beschriften. Logos, Anzeigen und feine Schrift auf Verformungen oder erfundene Zeichen prüfen.

03 · Bewegung

Bleibt das Auto stabil?

Achte auf springende Konturen, wechselnde Felgen, verzogene Karosserieteile und flackernde Übergänge. Auffällige Stellen auch pausiert prüfen, nicht nur beim schnellen Durchlauf.

04 · Zustand

Wird nichts beschönigt?

Bekannte Schäden dürfen nicht durch die Darstellung verschwinden. KI-generierte Szenen sind Illustrationen, keine Zustandsbelege. Für Messungen, Wartung und echte Zustandsdetails brauchst du passende reale Aufnahmen oder Dokumente.

05 · Ton

Passt die Tonspur zum Zweck?

Lautstärke, Verständlichkeit und die Nutzungserlaubnis des konkreten Tracks prüfen. Ein Titel wie „lizenzfrei“ ersetzt nicht die Prüfung, ob deine geplanten Kanäle und Werbeeinsätze abgedeckt sind. Zugespielter Motorsound ist kein Nachweis des echten Motorlaufs.

06 · Zielkanal

Funktioniert die Veröffentlichung?

Video in der jeweiligen Vorschau ansehen: Sind Texte verdeckt, Kanten abgeschnitten oder wichtige Details nach dem Upload undeutlich? Ein erfolgreicher Dateiexport ist noch kein bestandener Plattformtest.

So meldest du einen Fehler konkret

Nenne die betroffene Sekunde, beschreibe die Abweichung und lege das passende Originalfoto dazu. So ist klar, ob es um eine falsche Darstellung, einen Textfehler oder den Export geht.

Fiktives Beispiel einer Korrekturanfrage

„Bei 00:08 verändert sich die hintere Felge. Auf dem Originalfoto ist das Fünfspeichenrad zu sehen. Bitte diese Szene korrigieren oder durch die Originalansicht ersetzen.“

Eine Szene mit sachlich falschen Fahrzeugdetails nicht veröffentlichen. Umfang und Ablauf von Korrekturen richten sich nach der Auftragsvereinbarung; diese Checkliste verspricht weder unbegrenzte Revisionen noch eine bestimmte Erstattung.

Passende Anleitungen

Die Prüfpunkte sind redaktionelle Empfehlungen für die Abnahme. Sie sind kein Testbericht über einen konkreten Kundenfilm und keine Garantie für mehr Anfragen oder schnellere Verkäufe.

Safak Tepecik
Autor

Safak Tepecik

Founder autohaus.video · Über uns

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